14 Jähriger aus Weimar starb an seltener Kohlendioxid-Vergiftung

September 30, 2008

Eine Kohlendioxid-Vergiftung ist offenbar die Ursache für den Tod Jugendlichen im Alter von 14 Jahren am letzten Wochenende in der Stadt Weimar. Viel mehr wollte die zuständige Staatsanwaltschaft in Erfurt auch am gestrigen Montag zu dem Unglück einer Weimarer Familie noch nicht sagen.

Die Eltern des 14 jährigen und seine Schwester sind allerdings außer Lebensgefahr. Für den 14 jährigen Sohn aber kam die rettende Hilfe leider zu spät. Der Notarzt konnte am frühen Samstagmorgen nur noch den Tod des jungen Schülers aus Weimar feststellen. Am gestrigen Montagvormittag lag der Erfurter Staatsanwaltschaft das vorläufige Obduktionsergebnis vor. Danach ist eine eher seltene Kohlendioxidvergiftung für den Tod des 14 jährigen wohl verantwortlich.

Für die ermittelnden Beamten war das Unglück damit noch lange nicht geklärt. Die Austrittsstelle für das Kohlendioxid zu finden und beweissicher zu machen, ist jetzt die anspruchsvolle Aufgabe der Kriminaltechniker. Noch könne der Techniker ein Fremdverschulden nicht 100 Prozentig ausschließen, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt mit. “Aus ermittlungstaktischen Gründen” mache man keine weiteren Angaben. Auch nicht zum Heizsystem des Gartenhauses”.

Die Familie aus Weimar hatte sich am vergangenen Freitag zu einem gemeinsamen Grillabend in dem kleinen gepflegten Gartengrundstück zusammengefunden. Frisch umgegrabene Flächen zeigten eindeutig: Sie waren dabei, ihren Garten winterfest zu machen. Eigentlich erwartete die Familie aus Weimar auch den ältesten Sohn im Alter von 17 Jahren dort. Da der Jugendliche bereits mit Freunden verabredet war, sagte er spontan ab. Das rettete dem 17 jährigen vielleicht das Leben.

Die Eltern und ihre Kinder haben offenbar in dem kleinen Gartenhaus die Nacht verbracht. Einen Schornstein hat die Laube leider nicht, eine Erdgasversorgung gibt es in der gesamten Gartenanlage auch nicht. Denkbar ist es aber durchaus, dass sie den Raum mit einem Propangasheizer warm halten wollten, der einen vergleichsweise ziemlich hohen Kohlendioxid-Ausstoß hat.

Moderne Propangasgeräte sind genau aus diesem Grund mit einer Automatik ausgestattet, die das Gerät ausschaltet, wenn die Kohlendioxidkonzentration ein bestimmtes Maß im Raum erreicht. In einem geschlossenen Raum ohne Luftzirkulation setzt sich das Kohlendioxid, das schwerer ist als Luft, immer weiter am Boden des Raumes ab. Dies zu beweisen unterliegt aber der Kriminaltechnik.

Kraftwerk Mitarbeiter stürzt aus über 40 Metern in den Tod

September 30, 2008

Aus weit mehr als 40 Metern Höhe ist ein Angestellter des RWE-Kraftwerk in der Stadt Bergheim-Niederaußem durch eine Röhre in die Tiefe gestürzt. Der Arbeiter des Kraftwerkes war nach dem Absturz sofort tot.

Wie die Beamten der Polizei des Rhein-Erft-Kreises heute erklärten, fiel der Mann im Alter von 56 Jahren gestern Abend aus noch nicht geklärten Gründen von einer Plattform des Kraftwerks in eine senkrecht verlaufende Metallröhre.

Wie schon erwähnt überlebte der 56 jährige Mitarbeiter diesen Sturz aus 40 Metern Höhe leider nicht. Die Kriminalpolizei und das Amt für Arbeitsschutz untersuchen nun zu ermitteln wie es zu dieser Tragödie an dem Kraftwerk kommen konnte.

Solartechniker stürzte von Hallendach 8 Meter in die Tiefe- schwer verletzt

September 30, 2008

Ein Solartechniker im Alter von 47 Jahren ist am gestrigen Montag mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik eingeliefert worden. Der Techniker war bei Montage-Arbeiten auf einer Halle durch das Dach abgestürzt. Polizei und Arbeitsschutz ermitteln nun nach diesen Unfall.

Mit sehr schweren Verletzungen ist am gestrigen Montagnachmittag ein Solartechniker in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Techniker hatte den Auftrag erhalten, eine Fotovoltaikanlage auf eine Halle bei Holzmülheim zu installieren. Während dieser Montage trat der 47 jährige auf eine Lichtplatte, die sein Körpergewicht nicht halten konnte. Der Mann stürzte daraufhin durch das Dach neun Meter auf den Boden der Halle. Der 47 jährige zog sich schwere Hüft- und Rückenverletzungen zu.

Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Solartechniker mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Wenig später transportierte ihn ein Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik. Das Amt für Arbeitsschutz und die Polizei nahmen Ermittlungen in diesem Fall auf.

Proslich: Kleinkind nach Sturz in Fischteich wiederbelebt- künstliches Koma

September 30, 2008

Beim Spielen ist ein Junge im Alter von eineinhalb Jahren am vergangenen Freitag in einen Fischteich auf dem elterlichen Hof gefallen. Die beiden älteren Geschwister des Jungen zogen den Kleinen wieder aus dem Wasser und holten sofort zwei Pfleger aus einem Altenheim in der Nachbarschaft zu Hilfe. Den Pflegern gelang es, den Jungen zu reanimieren. Seit Freitag liegt das Kleinkind nun im Krankenhaus im künstlichen Koma und wird rund um die Uhr bewacht. Entwarnung kann bis zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht gegeben werden.

Die Beamten der Polizei, die die Ermittlungen zum konkreten Hergang dieses schlimmen Unglücks aufgenommen hat, hält sich jedoch mit konkreten Aussagen zurück. Der Anderthalbjährige, so teilte die Polizei gegenüber der Presse mit, sei am vergangenen Freitag beim Spielen auf dem Grundstück seiner Eltern gegen 16.45 Uhr plötzlich nicht mehr auffindbar gewesen und einige Zeit später bewusstlos im Wasser des Teiches vorgefunden worden. Die beiden älteren Geschwister im Alter von 16 und 18 Jahren, so hieß es gestern in Prislich weiter, hätten den kleinen bewusstlos im Teich gefunden, ohne zu überlegen herausgezogen und Hilfe im benachbarten Altenheim geholt.

So wie die beiden Angestellten aus dem Pflegeheim, die das Kind wiederbeleben konnten, zeigten sich gestern auch zwei andere Frauen aus der Tagespflege der Volkssolidarität über den Vorfall betroffen. Ihre Einrichtung befindet sich nur einen Steinwurf neben Seniorenheim und der Unglücksstelle. “Wir hoffen, dass alles gut geht, der Kleine bald auf die Beine kommt und wieder gesund nach Hause kann”, so die Aussagen der beiden Frauen.

Gesundheit: Durchbruch in der Alzheimer- Forschung

September 30, 2008

Ein weiterer Therapieansatz in der Forschung um die Alzheimerkrankheit wurde nun von Forschern hier zu Lande aufgedeckt. Wie viele Tierversuche aufgezeigt haben sind mit der neuen Methode beachtliche Verbesserungen möglich.

So scheint es zu einem Durchbruch im Kampf gegen Alzheimer gekommen zu sein. Die Wissenschaftler haben einen neuen Wirkstoff entwickelt, der das Entstehen der typischen Ablagerungen in den Gehirnzellen fast zu 100 Prozent verhindern soll. Es gebe “sehr überzeugende Belege”, dass die neuen Erkenntnisse das Entstehen und Fortschreiten der Demenzerkrankung zu fast 100 Prozent verhindern könnten, erklärte die Wissenschaftler um Professor Hans-Ulrich Demuth aus Halle in Sachsen-Anhalt am gestrigen Montag. Die Entwicklung eines geeigneten Medikamentes werde aber noch einige Jahre dauern.

In diversen Experimenten mit Tieren seien mit der neuen Methode “dramatische Verbesserungen” der Demenzkrankheit verzeichnet worden. Es sei aber noch nicht nachgewiesen worden, ob tatsächlich eine Heilung bereits erkrankter Menschen möglich sein könnte, betonte Demuth gegenüber der Presse. Dazu müssten die Ergebnisse von Tests an verschiedenen Patienten abgewartet werden, diese Tests werden frühestens Ende nächsten Jahres starten.

Californication oder Sex and the City für Männer ist gestartet

September 30, 2008

Californication ist die Serien-Sensation dieser Seriensaison, soviel steht wohl jetzt schon fest. Die Serie ist provokant, vulgär, oberflächlich und unheimlich anrührend zugleich. Der Trumpf der Serie ist ein unfassbar charmanter Hauptdarsteller, Selbstironie und ein Wortwitz, für den deutsche Drehbuchautoren ihre Seele verkaufen würden.

Die Serie beginnt, wie so oft im wahren Leben, mit einem Song: Als erstes sehen wir den unverschämt blauen kalifornischen Himmel, dann schwenkt die Kamera hinab auf die Straße und nimmt einen schwarzen Flitzer, Namens Porsche in ihr Visier. Dazu trällert ein Chor aus smarten Frauenstimmen “You can’ t always get what you want”, dann erkennt man einen Mann Mitte vierzig in dem schwarzen Porsche, Kippe im Mund und Sonnenbrille auf der boxerdicken Nase.

Nun denkt sich der normale Serienfreak: “Die Stones hatten Unrecht, manche kriegen eben doch scheinbar alles.” Betonung liegt hierbei allerdings auf “Scheinbar”. Die Anfangssequenz der amerikanischen Fernsehserie Californication, die gestern Abend endlich auch in Deutschland auf RTL 2 gestartet ist, ist nicht nur sprichwörtlich ein Traum.

Berlin: betrunkener Schulbusfahrer gestoppt

September 30, 2008

Ein technischer Defekt an einem Schulbus hat am heutigen Morgen einen betrunkenen Schulbusfahrer in Berlin Lichtenberg auffliegen lassen. Passanten im Berliner Stadtteil war der schleifende Auspuff seines Transporters an der Lincolnstraße in Friedrichsfelde aufgefallen.

Die Beamten der Berliner Polizei stoppte den Kleinbus gegen 7.30 Uhr heute morgen an der Rummelsburger Straße Ecke Robert-Uhrig Straße. Beim Gespräch mit dem Fahrer im Alter von 50 Jahren stellten die Polizisten einen deutlichen Alkoholgeruch fest.

Eine Messung vor Ort ergab einen Alkoholgehalt des Fahrers von mehr als 1,1 Promille. Nach eigenen Aussagen hatte der 50 jährige Busfahrer zuvor Kinder aus der Mahlsdorfer Händelstraße nach Friedrichsfelde gefahren.

Informationstafel auf Jüdischem Friedhof in Berlin Mitte beschmiert

September 30, 2008

Eine sogenannte Informationstafel auf dem Jüdischem Friedhof in der Bundehauptstadt Berlin-Mitte ist in der vergangenen Nacht zum Montag mit antisemitischen Parolen beschmiert worden.

Diese antisemitischen Parolen seien aber bereits wieder vollständig entfernt worden, erklärten die Beamten der Polizei. Ein Mitarbeiter des Wachschutzes hatte die Schmierereien auf dem Friedhof an der Großen Hamburger Straße entdeckt.

Dieser Mitarbeiter des Wachschutzes verständigte daraufhin umgehend die Beamten der Berliner Polizei- Die Suche nach den bis jetzt noch unbekannten Tätern hat der Staatsschutz bereits heute am frühen morgen übernommen.

KVB Linie 18: Steinewerfer attackieren S- Bahn zwischen Köln und Bonn

September 30, 2008

Die Stadtbahnlinie 18 der Kölner Verkehrsbetriebe wurde am vergangenen Sonntag in Bornheim dreimal von Steinewerfern attackiert. Das Glas der Scheiben splitterte, eine Frau im Alter von 48 Jahren wurde dabei leicht verletzt. Auch in Bonn wurde am gestrigen Montag gegen 14.30 Uhr eine Bahn attackiert. Die Beamten der Polizei ermitteln in beiden Fällen.

Ein scheinbar ganz normaler Sonntagabend: Die Stadtbahnlinie 18 der Kölner Verkehrsbetriebe fährt gegen 21.05 Uhr durch Bornheim-Walberberg. Plötzlich gibt es einen großen Knall, mehrere Steine durchschlagen eine Glasscheibe des ersten Waggon der Straßenbahn. Eine 48-jährige Frau wird durch die herumfliegenden Glassplitter an der Hand, am Kopf und an den Füßen leicht verletzt.

Der Fahrer im Alter von 47 Jahren der Bahn hat die Steinwürfe während der Fahrt nicht bemerkt. Erst nachdem die leichtverletzte Frau ihn von dem Anschlag in Kenntnis gesetzt hat, hält der Fahrer seine Bahn an der Haltestelle in der Bornheimer Pohlhausenstraße und informiert umgehend die Polizei. Weder der Fahrer noch die verletzte Passagierin haben den oder die möglichen Täter beim Werfen gesehen. Gestern teilten die KVB mit, bei den Wurfgeschossen handele es sich um mehrere Schottersteine, wie sie auch für die Gleisbetten der Straßenbahn verwendet werden.

Im Schutze der Dunkelheit flogen weitere Steine: Zur gleichen Zeit wurde ebenfalls die in Richtung Köln auf der Gegenfahrbahn fahrende Linie 18 mit Steinen attackiert. Dabei wurden zwar zwei Glasscheiben zerstört, verletzt wurde hier jedoch keiner der Fahrgäste.

Landtagswahl Bayern: Freie Wähler bieten CSU Koalition an

September 30, 2008

Die Freien Wähler vom Bundesland Bayern bieten sich der CSU als Koalitionspartner an. Die absolute Stärke der Freien Wähler in Bayern liegt in der Kommunalpolitik, teilte der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger mit. In diesem Bereich zeigt die CSU erhebliche Schwächen auf, erklärte Aiwanger.

Aiwanger, der Chef der Freien Wähler, sieht seine Partei als idealen Koalitionspartner für die bayrische CSU. “Unsere Stärke liegt in der Kommunalpolitik, wo die CSU gerade Schwächen gezeigt hat. Die CSU hätte in uns einen verlässlichen Partner, weil unsere Themen und unser Personal sehr geerdet sind”, wird der CSU Chef in dem Blatt “Die Welt” zitiert. Die von der CSU als Koalitionspartner favorisierte FDP bezeichnete er als Truppe “freischaffender Künstler”, welche es nur auf die Regierungsbeteiligung beabsichtigt hätte, weil ihre Abgeordneten im Gegensatz zu den Freien Wählern keine kommunale Mannschaft zur Verfügung hätten.

Desweiter erklärte Aiwanger, über eine Eintragung der Freien Wähler als Partei sei nachzudenken: “Wenn es nötig ist, dass wir uns irgendwann als Partei eintragen lassen, etwa im Hinblick auf die Bundespolitik, dann werden wir unserem Erfolg nicht im Wege stehen.”

Nächste Seite »


Tipp: The Beatles Connection die Beatles Coverband