Einbrecher in Bohlen-Villa zu hoher Haftstrafe verurteilt

Januar 29, 2009

Wegen bereits mehrerer schwerer Straftaten und einem Einbruch in die Villa von dem bekannten Musikproduzent Dieter Bohlen hat das zuständige Landgericht Lübeck einen 47 Jahre alten Mann zu zwölf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Außerdem ordnete das Gericht am heutigen Donnerstag eine anschließende Sicherungsverwahrung des 47 jährigen an. Damit blieb das Lübecker Gericht knapp unter der Forderung der federführenden Staatsanwaltschaft. Diese hatte ihrerseits 13 Jahre und sechs Monate Haft für den 47 jährigen beantragt. Die Verteidigung des 47 jährigen plädierte allerdings nur auf neun Jahre und sechs Monate.

Den Einbruch in die große Bohlen-Villa hatte der 47 jährige Mann nicht gestanden. Das Landgericht der Stadt Lübeck ging aber davon aus, dass dem 47 jährigen Mann die Tat nachgewiesen werden konnte. Unter anderem wurde beim 47 jährigen Angeklagten ein entsprechender Datenträger mit dem Manuskript von Bohlens aktuellen Buch «Hinter den Kulissen» sicher gestellt, der bei dem damaligen Einbruch in Bohlens Villa gestohlen worden war. Dieser sowie weitere diverse Funde beim Angeklagten hätten eindeutig belegt, dass er im Dezember des Jahres 2003 mit mehreren Komplizen in die Villa des Musikproduzenten eingedrungen sei. Dabei wurden unter anderem mehrere Gemälde, elektronische Geräte, Bühnenkleidung und Uhren im Gesamtwert von ungefähr 150 000 Euro entwendet.

Außerdem sah es das Lübecker Landgericht als erwiesen an, dass der 47 jährige Angeklagte acht weitere Straftaten begangen hatte, darunter unter anderem drei schwere Raubüberfälle, teilweise mit erheblicher Gewaltanwendung. Insgesamt erbeuteten der 47 jährige Angeklagte und seine Mittäter Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von ungefähr 370 000 Euro. Entlastend seien die Geständnisse des 47 jährigen Angeklagten in sechs erhobenen Fällen. Die Sicherungsverwahrung begründete das zuständige Gericht mit der negativen Prognose des gerichtlichen Gutachters, der dem Angeklagten im Alter von 47 Jahren einen Hang zum kriminellen Lebensstil und eine zunehmende Identifizierung mit grober Gewalt bescheinigte.

Verfolgungsjagd und Schüsse nach Tankstellenraub

Januar 29, 2009

Nach einem Tankstellenüberfall in der Stadt Wernigerode in Sachsen Anhalt haben sich die Täter mit der zuständigen Polizei eine wilde Verfolgungsjagd bis in die sogenannte Altmark geliefert. Wie die örtliche Polizei mitteilte, wurde das flüchtende Trio schließlich in der Stadt Seehausen gefasst. Die drei unbekannten maskierten Männer waren kurz nach 1.00 Uhr in der Stadt Wernigerode in eine Tankstelle eingebrochen. Danach flüchtete das maskierte Trio mit einem Auto, das von der alarmierten Polizei in der ostdeutschen Stadt Halberstadt gesehen wurde. Als die maskierten Täter die Polizei bemerkt hätten, seien aus dem Fluchtfahrzeug diverse Schüsse auf das Polizeiauto abgefeuert worden, teilte ein zuständiger Polizeisprecher mit.

Die Verfolgungsfahrt, bei der Geschwindigkeiten von maximal 180 Stundenkilometern erreicht wurden, führte über die Städte Halberstadt, Gröningen, Oschersleben, Klein-Wanzleben, Remkersleben bis nach Seehausen, wo dann Endstation für die Täter war. Dort ließen die maskierten Täter das Fluchtfahrzeug zurück und flüchteten zu Fuß weiter. Kurze Zeit später wurden zunächst zwei Tatverdächtige von der Polizei festgenommen, der dritte Komplize der Band wurde nach Tipps von diversen Zeugen am heutigen Morgen auch in Seehausen verhaftet.

Die drei Männer im Alter von 24, 25 und 36 Jahren stammen alles samt aus dem Landkreis Harz. Bei einer Durchsuchung des benutzten Fluchtfahrzeuges wurden laut eines Polizeisprechers mehrere Säcke mit Zigaretten und eine Schusswaffe aus Russland sichergestellt. Menschen wurden bei der wilden Flucht nicht verletzt.

Betrunkener beschädigt Bus und bespuckt Fahrer

Januar 29, 2009

Die zuständige Berliner Polizei hat am heutigen Donnerstagmorgen in dem Berliner Stadtteil Reinickendorf einen betrunkenen Randalierer verhaftet. Wie die zuständige Polizei erklärte, beschädigte der 20 Jahre alte Mann einen Bus und bespuckte den 52 jährigen Busfahrer.

Der 20 jährige Mann hatte sich in einem Fahrzeug der BVG-Linie N 8 übergeben müssen und war daraufhin vom Fahrer des Busses aufgefordert worden, den Bus an dessen Endhaltestelle am Wilhelmsruher Damm wieder zu verlassen.

Laut der Berliner Polizei beleidigte der junge Mann beim Aussteigen den 52-Jährigen Busfahrer aufs schärfste. Kurz Zeit später trat der 20 jährige gegen die Einstiegstüren und bespuckte den 52 jährigen Fahrer. Berliner Polizeibeamte nahmen den 20 jährigen Tatverdächtigen vorübergehend fest. Die Messung seines Atemalkoholwertes ergab ungefähr 1,58 Promille.

Große Koalition will Fehler im Kita-Gesetz beheben

Januar 29, 2009

Die CDU und SPD wollen in dem Bundesland Schleswig-Holstein eine Panne im sogenannten Kita-Gesetz beheben. Die große Koalition brachte am gestrigen Mittwoch ein entsprechendes Korrekturgesetz in den Landtag ein, das bereits am heutigen Donnerstag in einer zweiter Lesung beschlossen werden soll.

Der entsprechende Regierungsentwurf sieht vor, dass Eltern von Februar bis Juli diesen Jahres wieder Beiträge für das letzte Kita-Jahr ihrer Kinder bezahlen müssen. Für Januar diesen Jahres sollen die Beiträge den Eltern allerdings zurückerstattet werden.

Dies koste das nördlichste Bundesland Deutschland etwa drei Millionen Euro, teilte die zuständige CDU-Abgeordnete Heike Franzen am gestrigen Mittwoch in der Stadt Kiel mit. Das aktuelle Gesetz hatte ursprünglich am 1. August diesen Jahres in Kraft treten sollen. Weil das Datum im damaligen Gesetzestext leider vergessen worden war, war die Beitragsfreiheit desvergangenen Kita-Jahres bereits am 1. Januar diesen Jahres gültig geworden.

Brüder nach brutaler Kneipenschlägerei vor Gericht

Januar 29, 2009

Wegen schwerer Körperverletzung müssen sich seit dem gestrigen Mittwoch zwei Brüder vor dem zuständigen Berliner Landgericht verantworten. Den beiden Männern im Alter von 28 und 30 Jahren wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, im Oktober des Jahres 2006 in einem Lokal im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen drei Menschen angegriffen und desweiteren schwer misshandelt zu haben. Ein Gast soll von den Männern bewusstlos geschlagen worden sein, als er einem Freund zu Hilfe kommen wollte. Der 55 Jahre alte Mann ist infolge einer schweren Schädelverletzung inzwischen auf Dauer arbeitsunfähig. Seinem zuständigen Anwalt zufolge kann das 55 jährige Opfer noch immer nicht ohne entsprechende Gehhilfen laufen.

Laut aktueller Anklage hatten die beiden Brüder zunächst den Freund des 55 Jahre alten Mann angegriffen. Dabei soll der 28 Jahre alte Angeklagte ihn in den Schwitzkasten genommen haben, während sein älterer Bruder immer wieder auf ihn einschlug. Auch der Wirt des Lokals, der dem betroffenen Mann helfen wollte, habe einen Faustschlag von den Tätern gegen den Kopf bekommen. Schließlich soll der 55 jährige Hauptgeschädigte eingegriffen haben, weil die beiden Brüder weiter auf seinen Bekannten eindroschen.

Nachdem der 28 Jahre alte Mann das besagte Opfer mit einem harten Faustschlag zu Boden streckte, soll der 28 jährige mit einem Stuhl weiter auf den inzwischen bewusstlosen Mann eingeschlagen haben, bis das Opfer stark blutete und nur noch röchelte. Die beiden Angeklagten kündigten an, sich am kommenden Verhandlungstag zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft zu äußern. Das Opfer soll am 4. März diesen Jahres als Zeuge gehört werden. Der Prozess gegen die beiden Brüder wird am 11. Februar diesen Jahres fortgesetzt.

Urteil im Bohlen-Prozess erwartet

Januar 28, 2009

Im Prozess um den Einbruch in die Villa von Musikproduzent Dieter Bohlen wird am Donnerstag (29. Januar) das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft hatte am Montag 13 Jahre und 6 Monate Haft beantragt. Die Verteidigung plädierte auf neun Jahre und sechs Monate. Der Einbruch in Bohlens Villa in Tötensen sei dem Angeklagten nicht nachzuweisen, begründete die Verteidigung.

Dem 47-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, im Dezember 2003 in Bohlens Villa gemeinsam mit Komplizen Gegenstände im Wert von insgesamt 150 000 Euro gestohlen zu haben, darunter Gemälde, elektronische Geräte, Bühnenkleidung des Musikers, Uhren, Kameras und Handys.

Dieter Bohlen hatte persönlich als Zeuge vor dem Lübecker Landgericht ausgesagt und von erheblichen Sachschäden in seiner Villa berichtet. Er war zum Tatzeitpunkt nicht zuhause, sondern als Jurymitglied bei «Deutschland sucht den Superstar» live vor der Kamera. Als er in seine Villa zurückkehrte, fand er eine Seitentür geöffnet vor, ein Auto fehlte.

Außerdem werden dem Angeklagten Überfälle auf ein Lager des Hermes-Versandes sowie eine Geschäftsfrau in Bad Schwartau vorgeworfen, bei der das Opfer brutal geknebelt und mit Waffen bedroht worden war. Insgesamt soll der Angeklagte bei seinen zwölf Taten Wertgegenstände im Wert von 370 000 Euro erbeutet haben.

Berlin: Rektor von Schüler geschlagen

Januar 28, 2009

An einer Schule in Berlin-Grünau ist ein Schüler auf den Rektor losgegangen. Der Siebtklässler habe am Mittwochmorgen den Rektor mit einem Kartenständer geschlagen und am Kopf verletzt, teilte die Polizei mit. Der 61 Jahre alte Mann erlitt eine Platzwunde am Kopf.

Den Ermittlungen zufolge hatte der 15-Jährige permanent den Unterricht einer Vertretungslehrerin gestört. Die 44 Jahre alte Frau rief den Direktor hinzu, der den Jugendlichen aus dem Klassenraum holen wollte. Der Schüler blieb aber auf seinem Stuhl sitzen und beleidigte die beiden Lehrer. Als der Rektor nach dem Jugendlichen griff, um ihn aus der Klasse zu entfernen, nahm dieser einen in der Nähe stehenden Kartenständer und schlug dem Mann damit an den Kopf.

Erst Mitte Dezember vergangenen Jahres war der stellvertretende Direktor der Gottfried-Kinkel-Oberschule in Spandau von zwei jungen Männern verprügelt worden. Hintergrund war offenbar ein Racheakt, weil er einen 14-jährigen Schüler wegen Beleidigung für drei Tage vom Unterricht ausgeschlossen hatte.

Donnerstag Streik bei Deutscher Bahn

Januar 28, 2009

Reisende müssen sich am Donnerstag bei der Deutschen Bahn in Berlin sowie zahlreichen anderen Städten auf erhebliche Behinderungen einstellen. Wegen der «festgefahrenen Tarifverhandlungen» rufen sie neben Berlin in Köln, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Saalfeld, Magdeburg, Nürnberg und München zu mehrstündigen Warnstreiks auf, wie die Gewerkschaften Transnet und GDBA am Mittwochnachmittag im Anschluss an die dritte Runde der Tarifverhandlungen in Frankfurt am Main mitteilten.

Die Arbeitsniederlegungen sollen am Donnerstagmorgen um 4.30 Uhr beginnen und am «späten Vormittag» beendet sein. »Wir gehen davon aus, dass sich mehrere Hundert Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Beschäftigtengruppen an den Warnstreiks beteiligen«, kündigten die stellvertretende Transnet-Vorsitzende Regina Rusch-Ziemba und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann an. Es müsse mit «spürbaren Auswirkungen» auf den Zugverkehr gerechnet werden.

»Wir wollen den Schienenverkehr, auch mit Rücksicht auf die Bahnkunden, nicht vollständig lahm legen«, sagten die Gewerkschafter. Es gehe bei der Aktion zunächst um ein »Warnsignal an die Arbeitgeberseite«. Es sei möglicherweise vonnöten, »steigerungsfähig« zu sein, hieß es weiter.

Hintergrund für den Warnstreik ist die bisher ergebnislose laufende Tarifrunde, in der die Gewerkschaften mit dem ehemaligen Transnet-Chef Norbert Hansen auf Seiten der Deutschen Bahn verhandeln. Streit gibt es sowohl um die Arbeitszeit als auch um Entgelte. Transnet und GDBA fordern für rund 130 000 Beschäftigte zehn Prozent mehr Geld und mindestens zwölf freie Wochenenden pro Jahr. Die Arbeitgeberseite habe bislang kein akzeptables Angebot gemacht, bemängeln sie. Bei den Entgelten lag die Offerte des Arbeitgebers vor den jüngsten Gesprächen noch bei einem Prozent Inflationsausgleich und Einmalzahlungen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beteiligt sich indes nicht an dem Streikaufruf. Für sie gehen die separaten Tarifverhandlungen für etwa 12 000 Lokführer erst am Freitag in die dritte Runde. Auch sie fordern bessere Arbeitszeiten, wollen anders als Transnet und GDBA aber nur 6,5 Prozent höhere Entgelte.

Die Deutsche Bahn hält die Arbeitsniederlegungen für «unangemessen», hat sich aber bereits vorbereitet. Reisende können sich über mögliche Behinderungen über das Internetportal bahn.de/aktuell und über die kostenlose Telefon-Hotline 08000 99 66 33 rund um die Uhr informieren, teilte die Deutsche Bahn mit.

Zusätzlich biete die Bahn Kulanzregelungen an. So könne der Reisende bei Zugausfall oder verpasstem Anschluss mit dem nächsten – auch höherwertigen – Zug weiterfahren. Bei zuggebundenen Angeboten werde die Zugbindung aufgehoben, das heißt Inhaber von Sparpreis-, Dauer-Spezial-, Europa-Spezial- oder Gruppen-Fahrkarten könnten die nächstmögliche Verbindung (früher oder später) nutzen.

Fahrgäste, die aufgrund streikbedingter Zugausfälle oder Verspätungen ihre Reise nicht antreten konnten, hätten bis 15. Februar die Möglichkeit zur kostenlosen Erstattung von Tickets und Reservierungen. Die Bahn erstatte auch Fahrkarten wie das Dauer-Spezial, Länder-Tickets und das Schönes-Wochenende-Ticket, die sonst nicht zurückgegeben werden können. DB-Zeitkarten würden anteilig erstattet, wenn der Geltungsbereich der Fahrkarte sowie der Reisetag direkt betroffen sind.

Waffenverbot auf Bremens Disko-Meile

Januar 28, 2009

Auf der sogenannten Disko-Meile in Bremen sind ab Sonntag Waffen aller Art verboten. Entsprechende Hinweisschilder wurden am Mittwoch an den Zugängen zu der Zone aufgestellt, wie der Sprecher des Innenressorts, Rainer Gausepohl, sagte. Das Verbot gilt zwischen 20.00 und 8.00 Uhr. Besucher dürfen auch keine gefährlichen Gegenstände wie Metallrohre und Schlagstöcke bei sich haben. Das Innenressort setzt nach eigenen Angaben auf die abschreckende Wirkung des drohenden Bußgeldes. Zwar werde es keine systematischen Polizeikontrollen geben, sagte Gausepohl. Dennoch würden Waffenträger immer Gefahr laufen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden.

Die Waffenverbotszone gilt für den Bereich der Disko-Meile, angrenzender Straßen und des Bahnhofsvorplatzes. Dort war es in der Vergangenheit wiederholt zu gefährlichen Auseinandersetzungen gekommen. Allein im Jahr 2007 kam es zu 329 Gewaltdelikten, darunter Mord und Totschlag und 628 einfache Körperverletzungsdelikte. Wer dort künftig dennoch eine Waffe bei sich habe, begehe eine Ordnungswidrigkeit, auch wenn er im Besitz eines Waffenscheins sei, hieß es weiter. Diese werde mit einer Geldbuße bis zu 10 000 Euro geahndet. Gausepohl sagte, zurzeit werde geprüft, ob auch rund um das Weserstadion ein solches Verbot ausgesprochen werden sollte.

Bremen ist nach Hamburg den Angaben zufolge das zweite Bundesland, das Waffenverbotszonen einrichtet. Auf der Hamburger Reeperbahn sind bereits seit Ende 2007 Waffen aller Art gesetzlich verboten. Der Bundesrat hatte den Weg für eine Änderung des Waffengesetzes freigemacht. Durch eine Öffnungsklausel wurde den Ländern die Möglichkeit eingeräumt, für öffentliche Straßen und Plätze das Führen von Waffen zu verbieten, wenn an diesen Orten wiederholt Gewaltstraftaten begangen worden sind.

KaDeWe: Berliner Polizei geht zehn Hinweisen nach

Januar 28, 2009

Berlin Nach dem unglaublichen Einbruch am letzten Wochenende in das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe hat der ausgeraubte Juwelier Christ am Mittwoch im Erdgeschoss des Kaufhauses seine Verkaufsflächen heute wieder geöffnet. Das Geschäft des Juweliers laufe wie an einem normalen Verkaufstag, teilte eine KaDeWe-Sprecherin heute mit. Unterdessen sucht die Berliner Polizei weiter nach den Tätern des Raubes. Zeugenaufrufe der Berliner hätten bislang zu zehn Hinweisen geführt, wie ein zuständiger Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte. Eine konkrete Spur sei bisher nicht darunter gewesen, so Beamte der Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamten der Polizei sollen mindestens drei maskierte Täter an dem Einbruch am Wochenende beteiligt gewesen. Das ergab die bisherige Auswertung der Aufnahmen von Überwachungskameras des KaDeWes. Inzwischen grenzen die ermittelnden Beamten des zuständigen Einbruchskommissariats die Tatzeit auf den Zeitraum zwischen letzten Sonntag 05.00 Uhr und Montag 06.00 Uhr ein.

Die dreisten Diebe hatten am letzten Wochenende aus dem Erdgeschoss des Berliner Traditionskaufhaus hochwertigen Schmuck und Markenuhren des bekannten Juweliers Christ gestohlen. Aktuellen Medienberichten zufolge sollen Waren im Gesamtwert von bis zu sechs Millionen Euro geraubt worden sein. Der grandiose Schmuckdiebstahl wäre damit einer der sensationellsten der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Nächste Seite »


Tipp: The Beatles Connection die Beatles Coverband