Meuterei Bangladesch: Zahl der Toten steigt auf 75
Februar 28, 2009
Nach der blutigen Meuterei von Grenzsoldaten in dem Land Bangladesch steigt die Zahl der Todesopfer auch am heutigen Samstag weiter. Bis zum heutigen Samstagmorgen wurden neun weitere Tote aus zwei Massengräbern im Hauptquartier der Grenztruppen geborgen, wie die zuständige Feuerwehr in der Hauptstadt Dhaka am heutigen Samstag betonte. Damit stieg die Zahl der Toten auf in dem Land auf mittlerweile 75, bei den meisten Toten von ihnen handelte es sich um entsprechende Offiziere. Dutzende weitere wurden noch vermisst. Diesen Artikel weiter lesen
Die Aufständischen hatten am vergangenen Donnerstag ihre Waffen vollständig niedergelegt, nachdem ihnen die zuständigen Regierung Straffreiheit und die entsprechende Prüfung ihrer Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen zugesichert hatte. Zuvor hatte der zusändige Ministerpräsidentin Sheikh Hasina die Meuterer eindringlich gewarnt, sie werde “alles Notwendige tun, um die Gewalt zu beenden”, und hatte entsprechend Panzer in der Stadt Dhaka auffahren lassen. Die meuternden Soldaten des Landes hatten dort am vergangenen Mittwoch das Hauptquartier der Grenztruppen besetzt. Auslöser für die vergangene Meuterei war ein Streit über entsprechende Solderhöhungen.
Tarifstreit Öffentlicher Dienst: Richter wollen Notfalls nach Karlsruhe ziehen
Februar 28, 2009
Im Tarifstreit des sogenannten öffentlichen Dienstes wollen die zuständigen Richter ihre Forderung nach mindestens acht Prozent mehr Lohn notfalls mit einer entsprechenden Verfassungsklage durchsetzen. “Die derzeitige Besoldung genügt nicht mehr dem Gebot einer amtsangemessenen Alimentation und ist deshalb aus unserer Sicht verfassungswidrig”, teilte der zuständige Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Christoph Frank, der “Neuen Osnabrücker Zeitung” in seiner aktuellen Ausgabe mit. Im Notfall werde man bis zum zuständigen Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe ziehen, um die Besoldungsfrage gerichtlich klären zu lassen, so der Vorsitzende weiter.
Erste entsprechende Musterklagen wegen der völlig unzureichenden Einkünfte seien bereits bei den entsprechenden Verwaltungsgerichten anhängig, schreibt die besagte Zeitung weiter. Viele der deutschen Bundesländer hätten die Bezüge von den entsprechenden Richtern und Staatsanwälten in den letzten Jahren gekürzt, diese verdienten mittlerweile deutlich weniger als vergleichbare Berufsgruppen in der deutschen Wirtschaft oder Anwaltschaft, betonte Frank. Im europäischen Vergleich lägen die Bezüge in Deutschland heute “am unteren Rand”, so Frank zum Abschluss.
Die aktuellen Tarifverhandlungen für die entsprechenden Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder werden am heutigen Samstag im brandenburgischen Potsdam fortgesetzt.
Hessen SPD: Schäfer-Gümbel stellt sich heute als neuer Landesvorsitzender zur Wahl
Februar 28, 2009
Auf einem Parteitag der SPD aus dem Bundesland Hessen in der Stadt Darmstadt stellt sich der Politiker Thorsten Schäfer-Gümbel als neuer Landesvorsitzender zur entsprechenden Wahl. Nach seiner Wahl würde er die Nachfolge von der SPD Politikerin Andrea Ypsilanti antreten.
Sechs Wochen nach der Landtagswahl im Bundesland Hessen stellt sich der zuständige SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel am heutigen Samstag (10.00 Uhr) auf einem Parteitag in der Stadt Darmstadt als neuer Landesvorsitzender zur Wahl.
Der 39 Jahre alte Politiker tritt die direkte Nachfolge von der SPDlerin Andrea Ypsilanti an, die nach der schweren Schlppe der SPD in Hessen bei der Wahl Mitte Januar diesen Jahres ihren Rücktritt angekündigt hatte. Die Politikerin Ypsilanti hatte im letzten Jahr zwei Mal vergeblich versucht, eine von den Linken tolerierte rot-grüne Minderheitsregierung im Bundesland Hessen zu bilden. Seit den vorgezogenen Neuwahlen Mitte Januar diesen Jahres bildeten CDU und FDP eine Landesregierung unter Ministerpräsident Roland Koch (CDU).
Krankenhausbrand Mainz: Sieben Verletzte bei Feuer in Krankenhaus
Februar 27, 2009
Sieben Menschen sind am heutigen Freitag bei einem Feuer im sogenannten Hildegardis-Krankenhaus in der Stadt Mainz verletzt worden. Die Patienten und zuständigen Krankenhausmitarbeiter erlitten bei dem Feuer Rauchvergiftungen, wie die zuständige Polizei mitteilte. Das katholische Krankenhaus im Stadtteil Zahlbach der Stadt Mainz wurde weitgehend komplett evakuiert.
50 entsprechende Patienten, darunter 12 von der Intensivstation des Krankenhauses, seien in umliegende Krankenhäuser der Stadt gebracht worden. Ungefähr 100 Patienten wurden in ein Nebengebäude des Krankenhauses verlegt und 60 Patienten des Krankenhauses konnten in dem Hauptgebäude bleiben. Während der anhaltenden Lösch- und Evakuierungsarbeiten erlag eine schwerkranke Patientin ihrem Krebsleiden.
Das Feuer war ersten aktuellen Ermittlungen zufolge in einem Raum in der unteren Etage des Krankenhauses ausgebrochen, wahrscheinlich einem Lagerraum der Wäscherei des Hauses. Die Ursache und die Höhe des Sachschadens waren zunächst noch unklar, auch die genaue Zahl der Patienten in dem Krankenhaus konnte nicht mitgeteilt werden. Wegen der Evakuierung wurden die angrenzenen Straßen um die Mainzer Klinik großräumig abgesperrt. Die Mainzer Universitätsklinik ist nur wenige hundert Meter vom sogenannten Hildegardis-Krankenhaus entfernt. Entsprechende Patienten, die selbstständig gehen konnten, wurden mit Bussen der Mainzer Stadtwerke in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ungefähr 130 Feuerwehrleute, 80 Rettungskräfte und 40 Polizisten waren im am heutigen Freitag Einsatz.
Börse am Freitag: Börsen beenden Woche mit Kursverlusten
Februar 27, 2009
Frankfurt/Main (dts) – Die Börse in der deutschen Stadt Frankfurt hat den elektronischen Handel zum heutigen Wochenausklang mit leichten Kursverlusten beendet. Der entsprechende XETRA-Handel endete mit einem DAX-Stand von ziemlich genau 3.843,74 Punkten, ein Minus von ungefähr 2,51 Prozent.
In der Stadt New York gibt es ebenfalls kurz vor 18 Uhr unserer Zeit leichte Kursverluste. Der dort ansässige Dow Jones-Index wird mit 7.150,30 Punkten notiert, ein Minus von ungefähr 0,45 Prozent. Die Europäische Zentralbank setzte den sogenanntn Referenzkurs für den US-Dollar mit genau 1,2644 (davor: 1,2782) gegenüber dem Euro fest.
Münster: 400 junge Leute liefern sich Kissenschlacht
Februar 27, 2009
Münster (dts) – Ungefähr 400 junge Menschen haben sich am heutigen Freitag gegen 17 Uhr am Ludgeriplatz in der Stadt Münster eine gigantische Kissenschlacht geliefert. Die zahlreichen jungen Leute hatten sich nach ersten Ermittlungen der zuständigen Polizei im Internet verabredet.
Eine entsprechende Polizeistreife berichtete derweil davon, dass sich die 400 Beteiligten die Kissen “nur so um die Ohren gehauen” haben. Außer zurückgebliebenen Federn habe es keine weiteren Vorkommnisse nach der lustigen Schlacht gegeben. Ähnliche Aktionen sind als “Pillow Fight” oder “Flashmob” in jüngster Zeit in ganz Deutschland beliebt geworden.
Dabei verabreden sich hauptsächlich junge Leute oft über soziale Internetplattformen an einem bestimmten Ort, und beginnen zu einer festgelegten Tageszeit unvermittelt mit einer Kissenschlacht oder anderen meist aber friedlichen Aktionen.
Fall Emmely: Berliner Kassiererin zieht vors Bundesverfassungsgericht
Februar 27, 2009
Die Supermarkt-Kassiererin aus der deutschen Hauptstadt Berlin, die vor einiger Zeit gekündigt worden war, weil sie zwei Pfandbons über 48 und 82 Cent dem zuständigen Unternehmen unterschlagen haben soll, will nun vor das zuständige Bundesverfassungsgericht ziehen.
Das kündigte der zuständige Anwalt der 50 Jahre alten Frau nach einem aktuellen Bericht der “Bild-Zeitung” an. Das zuständige Berliner Landesarbeitsgericht hatte die fristlose Kündigung der 50 jährigen Frau, die 30 Jahre für die bekannte Tengelmann-Gruppe gearbeitet hatte, diese Woche für völlig rechtens erklärt.
Fall Politkowskaja: Freispruch wird angefochten
Februar 27, 2009
Moskau (dts) – Die Generalstaatsanwaltschaft aus dem Land Russland hat im aktuellen Prozess um den Mordfall Anna Politkowskaja offensichtlich Berufung gegen das gesprochene Urteil eingelegt. Das berichtet am heutigen Freitag die russische Nachrichtenagentur “Ria Novosti” unter Berufung auf den zuständigen Anwalt eines ehemaligen Angeklagten.
Die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin war im Jahre 2006 in ihrem Wohnhaus kaltblütig erschossen aufgefunden worden. Der Fall aus dem Jahre 2006 hat aufgrund des sogenannten politischen Klimas und der Verdächtigung eines entsprechenden Auftragsmordes für großes Aufsehen gesorgt.
Politkowskaja berichtete in erster Linie ausgiebig von den entsprechenden Menschenrechtsverletzungen Russlands in der Region Tschetschenien. Die Angeklagten Brüder Dschabrail und Ibrahim Machmudow sowie der ehemalige Polizeioffizier Sergej Chadschikurbanow wurden am 19. Februar diesen Jahres frei gesprochen.
Neue Regeln für Telefon-Gewinnspiele treten heute in Kraft
Februar 27, 2009
Stuttgart (dts) – Eine neue sogenannte “Gewinnspielsatzung” für Radio- und Fernsehgewinnspiele tritt ab dem heutigen Freitag bundesweit in Kraft. Das teilte die zuständige “Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten” mit. Bei Sendern wie zum Beispiel “9 Live” darf ab heute keine Rätselfrage mehr länger als 180 Minuten dauern.
Mindestens alle halbe Stunde muss ein entsprechender Anrufer durchgestellt werden, die Einblendung der Teilnahmebedingungen muss mindestens alle 15 Minuten in der entsprechenden Sendung erfolgen. Sollten die neuen Vorschriften von den Sendern missachtet werden, droht den Sendern ein empfindliches Bußgeld von bis zu 500.000 Euro.
In den vergangenen Jahren gehörte es zum Geschäftskonzept mancher Sender in Deutschland, stundenlang eine sehr leichte Rätselfrage und eine kostenpflichtige Rufnummer einzublenden, ohne einem entsprechenden Zuschauer die Gelegenheit zur Auflösung zu geben.
Aachen: Unbekannte stehlen Elektromotor von Rollstuhl von behinderter Frau
Februar 27, 2009
Aachen (dts) – Bisher unbekannte Diebe haben einer 75 Jahre alten Frau schwer behinderten Frau den Elektromotor an ihrem Rollstuhl entwendet. Das teilte die zuständige Polizei in der Stadt Aachen heute mit. Die schwer behinderte 75 jährige Frau hatte den Rollstuhl im Hausflur eines Mehrfamilienhauses abgestellt und sogar zusätzlich mit einem Kettenschloss gesichert.
Trotzdem gelang es den dreisten Dieben den mindestens 3.000 Euro teuren Motor vom Rollstuhl abzubauen und zu stehlen. Die zuständige Polizei appellierte an den Anstand der dreisten Diebe und forderte den registrierten Motor wieder umgehend zurück zu geben.
