Britische Therapeuten wollen Homosexuelle “heilen”
März 27, 2009
Nicht gerade wenige Psychotherapeuten aus dem Land Großbritannien glauben laut einer ziemlich aktuellen Studie scheinbar noch immer, das Homosexualität eine Krankheit ist die es zu heilen gilt.
Der aktuellen Studie aus Großbritannien zufolge hat sich mindestens jeder sechste Therapeut des Landes Schwulen und Lesben schon mindestens einmal angeboten, sie von der Homosexualität zu befreien und zur “normalen” Heterosexualität zu bekehren oder ihre derzeitigen homosexuellen Gefühle entscheidend zu verringern. In allen Fällen der britischen Psychotherapeuten hatten die Patienten der Mediziner um die entsprechende Hilfe der Mediziner gebeten, weil die homosexuellen Patienten unter dem sozialen Druck ihrer Umgebung litten, so die Studie.
Die britischen Wissenschaftler und Forscher hatten aus diesem einfachen Grund erwartet, dass sich solche sogenannten “Heilungsangebote” auf die Vergangenheit beschränkten. Die britischen Wissenschaftler fanden aber in der aktuellen Studie schnell heraus, dass sich die mindestens 450 registrierten britische Fälle gleichmäßig über die vergangenen Jahrzehnte verteilten. Der zuständige Leiter der aktuellen britischen Studie war erschüttert über das Ergebnis der aktuellen Studie. (nvm/rr)
Schmerzexperte soll mindestens 30 Studien gefälscht haben
März 27, 2009
Der amerikanische Forscher Scott S. Reuben schien ein fleißiger Wissenschaftler zu sein: In den letzten zehn Jahren veröffentlichte der besagte Forscher mehr mindestens 30 aufwendige Studien in renommierten globalen Fachjournalen. Viele davon waren ziemlich weitreichende Anwendungsbeobachtungen für weltweite Pharmakonzerne, zuletzt für den bekannten Konzern Pfizer. Nur: Ein Teil der veröffentlichen Ergebnisse war vollständig von dem Wissenschaftler frei erfunden.
Der Forscher Scott S. Reuben, ein amerikanischer Schmerzexperte, soll nach neusten Erkenntnissen mindestens 21 Studien der über 30 Studien gefälscht und ihre Ergebnisse zum Teil sogar frei erfunden haben. Lokalen Medien des Landes berichten, dass Reubens ehemaliger Arbeitgeber, das Baystate Medical Center, entsprechende Nachforschungen zu seinen letzten Arbeiten anstellt. Schon im Frühjahr des Jahres 2008 bei einer entsprechenden Routineüberprüfung war den Forschern aufgefallen, dass der Wissenschaftler keine entsprechende Genehmigung für bestimmte klinische Studien besaß.
Der amerikanische Forscher Reuben schien allerdings ein fleißiger Forscher zu sein: In dem letzten Jahrzehnt veröffentlichte der Forscher über 30 weltweite Studien in renommierten Fachzeitschriften. Viele davon waren sogenannte Anwendungsbeobachtungen für internationale Konzerne der Pharmaindustrie. Als letztes testete der Wissenschaftler den sogenannten Entzündungshemmer Celecoxib und das Antikrampfmittel mit dem Namen Pregabalin . Beide stellt der Pharmakonzern Pfizer her.(nvm/rr)
Allergien: Die Pollen der Birke fliegen länger und früher
März 27, 2009
Die weltweite Klimaänderung führt nach aktuellen Erkenntnissen dazu, dass der Baum die Birken früher und länger blühen. Das verlängert in erster Linie die Leidenszeit der weltweiten Allergiker. Dank moderner Behandlungsmethoden von Medizinern muss sich allerdings niemand mehr mit tränenden Augen oder gereizten Nasenschleimhäuten herumschlagen.
Auf die bohrende Frage, wann es endlich mal wieder etwas wärmer wird, wagte der FU-Meteorologe Thomas Dümmel am vergangenen Mittwoch eine doch ziemlich erfreuliche Vorhersage: “Zu Ostern sehen wir den Frühling.“ Doch er der besagte Meteorologe fügte noch hinzu: “Und die Birkenpollen.“ Das ist wiederum keine gute Nachricht für viele Menschen in unserer Republik, denn ungefähr 30 Prozent aller in Deutschland lebenden Menschen gelten als sogenannte Pollenallergiker. Ihre Leidenszeit werde nach aktuellen Studien immer länger, betonte Dümmel bei der Vorstellung des diesjährigen “Patienten-Pollenkalenders“.
Die weltweite Klimaerwärmung habe mittlerweile dazu geführt, dass der Baum die Birke früher und länger blühe als in den vergangenen Jahren. Desweiteren gedeihe die als hochallergen bekannte Ambrosiapflanze zunehmend immer stärker in unserem Land. Die Hauptsaison für Heuschnupfen beginnt in diesem Jahr im Monat April, wenn Birken ihre Pollen in mächtiger Zahl verströmen lassen; so entsteht die im weiteren Verlauf diesen Jahres höchste Pollenkonzentration in der Luft.
Pollenfrei sei nur noch der der Monat November, erklärte Dümmel weiter. In ziemlich milden Wintern würden die Pflanzen Erle und Hasel oft schon im Monat Dezember statt im Monat Januar blühen. (nvm/rr)
Studie: Vorsicht vor rotem Fleisch
März 27, 2009
Forscher aus der Stadt Potsdam bestätigen die amerikanische Studie: Wer viel Fleisch von Tieren wie Rindern, Schweinen und Lämmern oder daraus hergestellte Wurst isst, hat ein deutlich größeres Risiko, an der Krankheit Krebs oder einen Herzinfarkt zu sterben als ein Fleischverächter oder Menschen die auf weißes Fleisch schwören.
Wenn in den kommenden Wochen der Verkauf von Fleisch und Wurst in Deutschland einbrechen sollte, ist vermutlich nicht die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise schuld, sondern eher eine großangelegte Studie des National Institute of Health (NIH) der Vereinigten Staaten von Amerika, die großes Aufsehen auf der ganzen Welt erregt: Wer viel Fleisch von Tieren wie Rindern, Schweinen und Lämmern oder daraus hergestellte Wurst zu sich nimmt, hat ein deutlich größeres Risiko, an Krebs oder Herzinfarkt den Tod zu finden als ein Fleischverächter bzw. Menschen die auf weißes Fleisch schwören.
Die Ernährung von ungefähr 545 000 Amerikanern hatte die amerikanischen Forscher genauer unter die Lupe genommen und in den vergangenen zehn Jahren das Schicksal dieser 50- bis 71-Jährigen sehr genau verfolgt. Ungefähr 71 000 Studienteilnehmer starben in der Zeit der langangelegten Studie, darunter auch ziemlich auffallend viele Fleischgenießer. Als die amerikanischen Forscher die Studienteilnehmer in entsprechende Gruppen einteilten, zeigte die Statistik für die Probanden mit dem mächtigsten Appetit auf rotes Fleisch dann auch ein deutlich größeres Sterberisiko als für die Gruppe derer, bei denen Fleisch und Wurst nur selten auf dem Speiseplan steht.
Auch wenn die Wissenschaftler andere Risikofaktoren wie zum Beispiel Rauchen, Übergewicht oder Bewegungsmangel ziemlich genau herausrechnen, zeigt sich doch noch immer der gleiche Zusammenhang: Hätten alle Männer der langangelegten Studie nur so wenig rotes Fleisch gegessen wie die ungefähr 20 Prozent der Probanden mit dem niedrigsten Fleischkonsum, hätte es vermutlich elf Prozent weniger Todesfälle in der amerikanischen Studie gegeben. Bei den weiblichen Probanden liegt diese Zahl sogar bei 16 Prozent.(nvm/sk)
Pollenzeit wird immer länger
März 26, 2009
Die mindestens 25 Millionen Pollenallergiker in unserem Land Deutschland leiden nach aktuellen Studien scheinbar immer länger.
Die Pflanzen hier in Deutschland werden im Zuge des internationalen Klimawandels früher und länger blühen als noch vor einigen Jahren. Das teilte Thomas Dümmel vom Meteorologischen Institut der Freien Universität in der deutschen Hauptstadt Berlin am gestrigen Mittwoch mit.
In naher Zukunft werde nur noch der Monat November vollständige pollenfrei sein, so der Forscher weiter. Auch die Zahl der Allergiker in unserer Republik wird laut dem Berliner Forscher Dümmel immer weiter zunehmen. Besonders gefährdet an Allergien zu erkranken seien Kinder, deren beide Elternteile bereits seit mehreren Jahren Allergiker sind. (nvm/rr)
Forschungsskandal: Amerikanischer Forscher fälscht Studien
März 25, 2009
Großer Forschungsskandal in den USA – ein renommierter Wissenschaftler soll über 20 Studien absichtlich und wissentlich gefälscht haben.
Der Wissenschaftler Scott S. Reuben, ein Schmerzexperte aus den USA, soll insgesamt 21 unterschiedliche Studien gefälscht und ihre entsprechenden Ergebnisse zum Teil sogar frei erfunden haben. Amerikanische Medien berichten, dass der Wissenschaftler Reubens früherer Arbeitgeber, das Baystate Medical Center, Nachforschungen zu seinen damaligen Arbeiten anstellt. Schon im Frühjahr des vergangenen Jahres bei einer entsprechenden Routineüberprüfung war aufgefallen, dass der amerikanische Forscher keine Genehmigung für bestimmte klinische Studien hatte.
Der Forscher Reuben schien ein fleißiger Wissenschaftler zu sein: In den letzten zehn Jahren veröffentlichte der Mann weit über 30 Studien in renommierten internationalen Fachjournalen. Viele davon waren sogenannte Anwendungsbeobachtungen für internationale Pharmakonzerne. Als letztes testete der Wissenschaftler den Entzündungshemmer Celecoxib (auch bekannt unter “Celebrex”) und das Antikrampfmittel Pregabalin (auch bekannt unter “Lyrica”). Beide stellt der Konzern Pfizer her.
Die entsprechende Klinik habe, berichtet das “Deutsche Ärzteblatt” in seiner aktuellen Ausgabe, die entsprechenden Fachzeitschriften aufgefordert, die Arbeiten sofort zurückzuziehen. Steven Shafer, zuständiger Chefredakteur von “Anesthesia & Analgesia”, der einige von Reubens Studien in der besagten Zeitschrift veröffentlichte, erklärte: “Wir sprechen hier von Millionen Patienten weltweit, deren postoperatives Schmerzmanagement auf den Studien von Dr. Reuben basiert”, so Shafer wörtlich. Der amerikanische Wissenschaftler Reuben hat mittlerweile seine vielen Fälschung gestanden. (nvm/sk)
Herpes kann auch über Handtücher übertragen werden
März 25, 2009
Bei den meisten Menschen unbeliebt, aber auf der ganzen Welt anzutreffen: Lippenherpes zählt in unserem Land zu den häufigsten Erkrankungen der menschlichen Haut.
Nun gibt es weitere schlechte Nachrichten zu dieser unbeliebten Hautkrankheit: Die Viren, welche diese Krankheit übertragen, können sogar über Handtücher, Servietten, Geschirr- und Reinigungstücher verbreitet werden. Auch eine entsprechende Maschinenwäsche bei 40 Grad bietet vor den Vieren keinen ausreichenden Schutz.
Bekannt war schon seit längerem: Herpes kann über den menschlichen Speichel oder eine sogenannte Schmierinfektion mit den menschlichen Händen übertragen werden. Nun haben Wissenschaftler an einem Institut für Hygiene und Biotechnologie (kurz IHB) der Hohenstein-Instituten mit sogenannter molekularbiologischer Analytik nachgewiesen, dass Herpes-Simplex-Viren auf Textilien mindestens 48 Stunden bei guter Raumtemperatur überleben.
Das bedeutet im Klartext, dass eine entsprechende Ansteckung nicht nur durch Küssen, sondern auch über Handtücher übertragen werden kann, mit denen sich zuvor ein Herpes Kandidat abgetrocknet hat. Bereits frühere Untersuchungen hatten deutlich nachgewiesen, dass entsprechende Herpes-Simplex-Viren mindestens acht Wochen auf harten Oberflächen gut überleben können. (nvm/rr)
Künstliches Blut aus Schottland
März 25, 2009
Es wäre ein sogenannter Meilenstein in der Geschichte der internationalen Medizin. Wissenschaftler von der Insel Großbritannien sind offensichtlich kurz davor, aus entsprechenden Embryozellen künstliches Blut für Transfusionen herzustellen.
Ein Team aus dem schottischen Edinburgh nutzt nach offiziellen Angaben dafür Embryonen, die bei sogenannter künstlichen Befruchtungen nicht verwendet werden konnten. Vor allem solche Embryozellen der Blutgruppe 0 negativ. Denn diese besagte Blutgruppe kann wirklich jedem Menschen auf der Welt verabreicht werden.
Weil die entsprechenden Stammzellen in dem britischen Labor beliebig oft vervielfältigt werden können, wäre eine völlig uneingeschränkte Produktion des sogenannten Kunstbluts jeder Zeit möglich. Und das schon in gerade Mal drei Jahren. Ein kleines Problem bleibt aber weiterhin: Es müssen noch ziemlich komplizierte rechtliche Fragen geklärt werden bevor es endgültig losgehen kann. (nvm/rr)
Plötzlicher Herztot: Riskante Genvarianten entdeckt
März 25, 2009
Auch scheinbar völlig gesunde Personen können einen gefürchteten plötzlichen Herztod erleiden. Erfahrene deutsche Wissenschaftler vom das Helmholtz Zentrum in der bayrischen Landeshauptstadt München haben nun zehn riskante Genvarianten im Erbgut des Menschen ausgemacht, die die elektrische Aktivität des Herzmuskels beeinflussen können.
Damit fördern die Genvarianten unter Umständen auch das entsprechende Auftreten von sogenannten Rhythmusstörungen und dem genannten plötzlichem Herztod. Die aktuellen Ergebnisse ihrer anspruchsvollen Arbeit werden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “Nature Genetics“ nun veröffentlicht.
Das große Team um den erfahren Forscher und Wissenschaftler Arne Pfeufer vom Institut für Humangenetik wertete in den letzten Monaten die entsprechenden EKG-Daten von mindestens 15.000 verschiedenen Menschen aus den Ländern Deutschland, Italien und den Vereinigten Staaten aus, die im derzeitigen Rahmen von mindestens drei globalen Studien von entsprechenden Medizinern detailiert untersucht worden waren.
Dabei hatten sich die Forscher vor allem auf solche entscheidenden Genvarianten konzentriert, die am häufigsten vorkommen und die entsprechende Länge des QT-Intervalls in erster Linie stark beeinflussen können. Dieser angesprochene Intervall entspricht der eigentlichen Zeitspanne, die in der Regel nötig ist, um den entsprechenden elektrischen Impuls in die Herzkammern des Menschen zu schicken und sich anschließend wieder komplett und vollständig aufzuladen.
Ist dieser erwähnte Rhythmus entweder zu kurz oder zu lang getaktet steigt das entsprechende Risiko an einem plötzlichen Herztod zu sterben.(nvm/rr)
Tuberkulose: 30.000 Kranke mehr
März 25, 2009
Die ziemlich gefährliche Infektionskrankheit Tuberkulose hat sich in den vergangenen Jahren global weiter ausgebreitet, das teilte die bekannte WHO am heutigen Dienstag mit.
Nach aktuellen Zahlen seien aus dem Jahre 2007 auf der ganzen Welt ungefähr 9,27 Millionen Menschen an der gefährlichen Infektionskrankheit Tuberkulose erkrankt, betonte die bekannte Weltgesundheitsorganisation (kurz WHO) zum heutigen internationalen Tuberkulosetag.
Dies seien mindestens 30.000 Erkrankte mehr auf der Welt als im Jahr zuvor im Jahre 2006 und ziemlich genau 10,5 Prozent mehr als noch 6 Jahre früher. Die WHO warnte unterdessen vor einem weiteren Anwachsen wegen der globalen Wirtschaftskrise, weil die gefährliche Krankheit vor allem ein sehr ernstes Problem der “Armen und Benachteiligten” sei.
Die Infektionskrankheit Tuberkulose, ist eine Krankheit die vor allem die Lungenflügel des menschlichen Körpers befällt. Die infrage kommenden Behandlung einfacher Fälle dauert bei dieser Krankheit meistens mindestens sechs Monate, immer mehr infizierte Personen entwickeln jedoch eine gewisse Resistenz gegen die derzeitigen Standardmedikamente. Für die meistverbreitete multiresistente Tuberkulose gibt es bis zum heutigen Tage nur unzureichende Therapiemethoden.(nvm/rr)
