Russland erwägt offenbar Ende des Tschetschenien-Einsatzes

27.03.2009


Die Regierung des Landes Russland erwägt nach aktuellen Angaben scheinbar den Abzug seiner entsprechenden Streitkräfte aus der Teilrepublik des Landes Tschetschenien in der Region des Nordkaukasus.

Moskau – Wie jetzt bekannt wurde erwägt die russische Regierung den baldigen Abzug seiner entsprechenden Streitkräfte aus der Teilrepublik des Landes Tschetschenien in der Region des Nordkaukasus. Das berichtet am vergangenen Donnerstag die bekannte Tageszeitung “Kommersant” aus dem Land Russland und beruft sich dabei offenbar auf eine aktuellen Aussage des amtierenden Präsidenten des Landes Tschetschenien Ramsan Kadyrow.

Der zuständige Präsident kündigte in den letzten Tagen offensichtlich an, dass das Land Russland in der näcshten Woche die entsprechende Entscheidung über das Ende der sogenannten Anti-Terror-Operation Russlands treffen wird. Da die gefürcheten Rebellen in der Republik vollständig vernichtet worden seien, rechnet der zuständige Präsident Kadyrow mit einem baldigen Abzug der russischen Truppen. Die veiel Beobachter dieser Mission sehen in dem möglichen Abzug von dem Land Russland eher wirtschaftliche Aspekte.

Demnach sei die entsprechende Unterhaltung von mehreren tausend russischen Soldaten finanziell unmöglich geworden. Der anhaltende Konflikt in der Nordkaukasusregion begann Ende der 90er Jahre, als islamistische Gruppierungen die Macht über das Land übernahmen und die Unabhängigkeit des besagten Gebietes anstrebten. Die russische Armee marschierte im Jahre 1999 in das Land Tschetschenien ein, um die entsprechenden Separatisten wieder komplett zu entmachten. Bei dem anhaltenden Konflikt starben mehrere tausend Soldaten, Separatisten und Zivilisten. (dts/nvm/rr)


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