Schmerzexperte soll mindestens 30 Studien gefälscht haben
27.03.2009
Der amerikanische Forscher Scott S. Reuben schien ein fleißiger Wissenschaftler zu sein: In den letzten zehn Jahren veröffentlichte der besagte Forscher mehr mindestens 30 aufwendige Studien in renommierten globalen Fachjournalen. Viele davon waren ziemlich weitreichende Anwendungsbeobachtungen für weltweite Pharmakonzerne, zuletzt für den bekannten Konzern Pfizer. Nur: Ein Teil der veröffentlichen Ergebnisse war vollständig von dem Wissenschaftler frei erfunden.
Der Forscher Scott S. Reuben, ein amerikanischer Schmerzexperte, soll nach neusten Erkenntnissen mindestens 21 Studien der über 30 Studien gefälscht und ihre Ergebnisse zum Teil sogar frei erfunden haben. Lokalen Medien des Landes berichten, dass Reubens ehemaliger Arbeitgeber, das Baystate Medical Center, entsprechende Nachforschungen zu seinen letzten Arbeiten anstellt. Schon im Frühjahr des Jahres 2008 bei einer entsprechenden Routineüberprüfung war den Forschern aufgefallen, dass der Wissenschaftler keine entsprechende Genehmigung für bestimmte klinische Studien besaß.
Der amerikanische Forscher Reuben schien allerdings ein fleißiger Forscher zu sein: In dem letzten Jahrzehnt veröffentlichte der Forscher über 30 weltweite Studien in renommierten Fachzeitschriften. Viele davon waren sogenannte Anwendungsbeobachtungen für internationale Konzerne der Pharmaindustrie. Als letztes testete der Wissenschaftler den sogenannten Entzündungshemmer Celecoxib und das Antikrampfmittel mit dem Namen Pregabalin . Beide stellt der Pharmakonzern Pfizer her.(nvm/rr)
