Bahn in Frankreich ruft zum Streik auf

März 19, 2009

Die Bahn in Frankreich hat heute zu einem Generalstreik aufgerufen. Der Zugverkehr zwischen Deutschland und Frankreich soll davon nicht betroffen sein.

Paris (dts) – In dem Land Frankreich werden heute im Zuge des geplanten Generalstreiks in erster Linie die Bahnen bestreikt. Das teilte die französische Bahngesellschaft SNCF am heutigen Donnerstag mit. Es müsse aus diesem Grund mit zahlreichen Zugausfällen gerechnet werden. Betroffen von den Streiks sei allerdings nur der innerfranzösische Schienenverkehr.

Die Deutsche Bahn teilte am heutigen Donnerstag mit, dass die Züge zwischen den Ländern Deutschland und Frankreich von dem heutigen Streiks nicht betroffen sein werden und wie immer nach Plan fahren sollen. Bei den heutigen landesweiten Protesten, zu denen mindestens acht Gewerkschaften aufgerufen hatten, geht es um die aktuelle Krisenpolitik von dem zuständigen Präsident Nicolas Sarkozy und höhere Löhne.

Ennepetal: IC überfährt Reh und Wildschweine

März 6, 2009

Arnsberg (dts) – Ein Intercity der Deutschen Bahn hat am gestrigen Donnerstagabend kurz vor dem Bahnhof der Stadt Ennepetal drei Wildschweine und ein Reh überrollt. Wie die zuständige Polizei Sankt Augustin erklärte war der Zug aus der deutschen Stadt Hagen gekommen und in Richtung der Ortschaft Schwelm unterwegs. Von den Passagieren und den Zugmitarbeitern wurde nach aktuellen Angaben aber niemand verletzt.

Lediglich die Lok des Zuges wurde bei dem gestrigen Zwischenfall beschädigt. Die entsprechenden Zugpassagiere konnten ihre Fahrt im nachfolgenden Intercityzug unverletzte weiter fortsetzen. Durch den gestrigen Unfall kam es bei mindestens 18 Zügen zu ungefähr fünf Stunden Verspätung. Die Wildschweine und das Reg überlebten den Unfall am gestrigen Donnerstag jedoch nicht.

Deutsche Bahn: Mehdorn wird nach Auftritt im Verkehrsausschuss heftig kritisiert

März 4, 2009

Berlin (dts) – Nach dem Auftritt von dem amtierenden Bahnchef Hartmut Mehdorn im entsprechenden Verkehrsauschuss des deutschen Bundestages hat es von vielen Beteiligten heftige Kritik gegeben. Der zuständige Verkehrspolitische Sprecher der CDU, Uwe Beckmeyer, erklärte, es sei weiterhin “völlig unklar”, wie die genauen Abläufe in der entsprechenden Daten-Affäre der Deutschen Bahn tatsächlich gewesen seien.

Der FDP-Abgeordnete Horst Friedrich erklärte, die Haltung von dem Bahnchef Mehdorns, nichts gewusst zu haben, sei absolut nicht haltbar. Winfried Hermann von den Grünen bezeichnete die Aussage von dem Bahnchef Mehdorns als “naiv und verantwortungslos”. Der Bahnchef Mehdorn selbst zeigte sich mit seinem heutigen Auftritt vor dem Verkehrsauschuss ziemlich zufrieden. Er sei gerne zu der Anhörung gekommen und freue sich, dass er sachlich von der Bundesregierung gefragt worden sei.

Er habe die einmalige Gelegenheit gehabt darzustellen, dass zwar einige Fehler gemacht, jedoch keine deutschen Gesetze gebrochen worden seien. “Andere Unternehmen haben das nicht so gut gemacht”, teilte Mehdorn weiter mit.

Deutsche Bahn: Mehdorn-Anhörung vor Verkehrsausschuss dauert an

März 4, 2009

Berlin (dts) – Die Befragung von dem zuständigen Bahnchef Hartmut Mehdorn vor dem zuständigen Verkehrsausschuss des deutschen Bundestages dauert weiterhin an. Der Grünen-Abgeordnete Anton Hofreiter sagte soeben dem deutschen Fernsehsender “Phoenix”, dass der zuständige Bahnchef Mehdorn “desinteressiert” und “unsicher” bei der Befragung wirke.

Zudem mache der amtierende Bahnchef auf Hofreiter einen “unglaubwürdigen” Eindruck. Im Vorfeld hatten sich sie zuständigen Sonderermittler Hertha Däubler-Gmelin und Gerhard Baum nach aktuellen Informationen des bekannten Magazins “Stern” beim entsprechenden Aufsichtsrat beschwert, dass die Deutsche Bahn die Ermittlungen in der Datenaffäre erheblich behindere.

Unter anderem würden entsprechende Akten nicht herausgegeben und die aktuelle Untersuchung durch “tagelange Diskussionen” erheblich verzögert, so der Bericht im Stern. Der Deutschen Bahn AG wird vorgeworfen, jahrelang entsprechende Daten ihrer eigenen Mitarbeiter abgeglichen und dabei Datenschutzbestimmungen in Deutschland verletzt zu haben.

Deutsche Bahn: Bahnchef Mehdorn sagt heute vor Verkehrsausschuss aus

März 4, 2009

Berlin (dts) – Der zuständige Bahnchef Hartmut Mehdorn wird sich heute beim zuständigen Verkehrsausschuss zur sogenannten “Datenaffäre” äußern. Damit wolle der Bahnchef Mehdorn zeigen, dass die Deutsche Bahn “nichts zu verbergen” habe, so entsprechende Beobachter. Die entsprechenden Aufsichtsratsmitglieder hatten die Einladung des Verkehrsausschusses im Vorfeld erst abgelehnt, weil entsprechende Bahn-Manager erst vorgeladen werden sollten, wenn nähere Informationen bekannt seien.

Unklar ist nach aktuellen Informationen weiterhin, ob die “Schlüsselfigur” der peinlichen Datenaffäre, Joseph Bähr, vor dem Ausschuss aussagen wird. Er sollte schon im Februar diesen Jahres vor den sogenannten Verkehrsausschuss treten. Allerdings wurde er auf eigenen Wunsch kurzer Hand beurlaubt und erschien deshalb nicht. Der Deutschen Bahn AG wird aktuell vorgeworfen, jahrelang Daten ihrer eigenen Mitarbeiter abgeglichen und dabei Datenschutzbestimmungen in Deutschland verletzt zu haben.

Deutsche Bahn: Tiefensee hat Börsengang nicht mehr auf der Agenda

März 3, 2009

Ein entsprechender Börsengang der Deutschen Bahn wird nach aktuellen Aussagen von dem zuständigen Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee weiter auf die sogenannte lange Bank geschoben. Für den deutschen Politiker stehe die weitere Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG nicht mehr auf der entsprechenden Agenda.

Das teilte Tiefensee der morgigen Ausgabe des “Weser-Kuriers” mit. Das wirtschaftliche Umfeld und das Umfeld der internationalen Finanzmärkte erlaube einen entsprechenden Börsengang der Deutschen Bahn nicht. Zum weiteren zeitlichen Rahmen äußerte sich der Politiker Tiefensee jedoch nicht.

Bahnfahrt Hamburg-Berlin ab Sonntag 40 Minuten länger

Februar 27, 2009

Bahnreisende müssen sich auf der beliebten Strecke Hamburg- Berlin von kommenden Sonntag an auf längere Fahrzeiten einstellen. Wegen beginnenden Bauarbeiten wird ein Teilstück vollständig gesperrt und die Züge werden entsprechend umgeleitet.

Fernzüge der Deutschen Bahn sind damit in beiden Richtungen ungefähr 40 Minuten länger unterwegs. Die entspreechende Streckenumleitung soll bis 13. Juni diesen Jahres gelten. Mindestens 250 000 mangelhafte Betonschwellen müssen auf der besagten Strecke ausgetauscht werden. Ungefähr 10 000 Fahrgäste fahren täglich auf dieser Strecke.

Bahnchef Mehdorn wusste frühzeitig von Datenabgleichen

Februar 19, 2009

Berlin (dts) – Der zuständige Bahn-Chef Mehdorn hat am gestrigen Mittwoch zugegeben, dass er über die Vorgänge der sogenannten Korruptionsbekämpfung bei der Deutschen Bahn voll und ganz informiert war. Das sagte der zuständige Bahnchaf nach Informationen der Berliner Zeitung “Tagesspiegels” am gestrigen Mittwoch bei der entsprechenden Sondersitzung des Aufsichtsrats zur Datenaffäre.

Sogenannte Maschinelle Datenabgleiche seien industrieüblich und gehörten zu den Instrumenten der Konzernrevision der Deutschen Bahn AG. Es gebe “keinen Anlass, grundsätzlich an einer ordnungsgemäßen Aufstellung” der Abteilung Konzernrevision zu zweifeln, so der derzeitige Bahnchef Mehdorn weiter in der Sitzung.

Der ehemalige Abteilungsleiter Josef Bähr, der kürzlich beurlaubt wurde, habe ihn “selbstverständlich über wichtige Vorgänge informiert”, so der Bahnchef Mehdorn auf der Sondersitzung gestern in der Stadt Berlin.

Deutsche Bahn: Bauarbeiten verlängern Zugfahrt von Hamburg nach Berlin um 40 Minuten

Februar 19, 2009

Hamburg (ddp). Bahnreisende zwischen den beiden deutschen Städten Hamburg und Berlin müssen in den kommenden dreieinhalb Monaten mehr Zeit mitbringen. Durch umfangreiche Bauarbeiten an der Strecke verlängere sich die Fahrt um jeweils ungefähr 40 Minuten, teilte der zuständige Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis am Donnerstag in der Stadt Hamburg mit. Zwischen den beiden großen Hauptbahnhöfen beider Städte dauert eine Fahrt in Zukunft zwei Stunden und 15 Minuten statt der üblichen gut anderthalb Stunden.

Die täglichen 17 ICE-Züge im Stundentakt werden den aktuellen Angaben des Sprechers zufolge über die beiden Städte Uelzen und Stendal umgeleitet. Die sogenannten IC- und EC-Züge verkehren zweimal am Tag auf der altbekannten Strecke, die von März bis Juni diesen Jahres zwischen Hamburg und Wittenberge jedoch nur auf einem Gleis befahrbar ist. Der Abschnitt zwischen der ostdeutschen Stadt Wittenberge und der Hauptstadt Berlin wird zeitweise vollständig gesperrt und im Schienenersatzverkehr durch entsprechende Busse bedient.

Grund ist der Austausch von ungefähr 250 000 Schwellen, da diese entgegen den eigentlichen Planungen der Deutschen Bahn mit etwa zwölf Jahren nur die Hälfte der zu erwartenden Liegedauer erreichen. Ursache dafür seien «Produktionsdefizite», betonte der Sprecher Meyer-Lovis. Die Deutsche Bahn AG habe sich für solch eine radikale Lösung des Problems entschieden, da entsprechende Baumaßnahmen in kleineren Abschnitten sonst mehrfach unterschiedliche Fahrpläne über einen längeren Zeitraum von bis maximal anderthalb Jahren erfordert hätten. Dies habe man dem zahlenden Kunden natürlich nicht zumuten wollen, so Meyer-Lovis weiter.

Berlin: Bahn-Beschäftigte protestieren erneut gegen drohenden Job-Verlust

Februar 16, 2009

Berlin (ddp) Ungefähr 2500 Beschäftigte der deutschen Bahn AG aus ganz Deutschland wollen heute in der deutschen Hauptstadt Berlin gegen den aus ihrer Sicht drohenden Arbeitsplatzabbau des Unternehmens protestieren. Geplant ist eine entsprechende Demonstration und Kundgebungen vor den Zentralen der Bundesparteien CDU und SPD in der Stadt Berlin.

Zu den entsprechenden Aktionen aufgerufen haben die zuständigen Eisenbahner-Gewerkschaften Transnet und GDBA. Hintergrund der Proteste am heutigen Montag ist die Ausschreibungspraxis im deutschen Regionalverkehr.

Die Gewerkschaften der Bahn kritisieren, dass der aktuelle Wettbewerb der Deutschen Bahn AG zunehmend zulasten sozialer Standards gehe, weil in erster Linie nur das billigste Angebot den Zuschlag erhalten solle. Allein in den Bundesländern Berlin und Brandenburg befürchten die Gewerkschaften dadurch den Abbau von mehr mindestens 1000 Jobs.

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